Stadtmeister gesucht

Von Freitag bis Sonntag werden insgesamt fünf Runden nach Schweizer-System gespielt. Die Bedenkzeit pro Partie beträgt zwei Stunden für 40 Züge. Nach dieser Zeitkontrolle hat jeder Spieler noch 30 Minuten Zeit für den Rest des Spiels. Neben dem Titel  des besten in Soest wohnenden Schachspielers, dem Stadtmeisters 2010, gibt es insgesamt ein Preisgeld von 250,- € zu gewinnen. Diese Geldpreise winken den drei Erstplatzierten so wie den Jugendlichen in den Altersklassen, U20, U16 und U12. Der beste Senior in der Alterklasse Ü55 erhält einen Präsentkorb. Das Startgeld beträgt 15,- € für Erwachsene und 7,- € für Jugendliche. Turnierbeginn ist am Freitag um 20 Uhr im Bürgerzentrum „Alter Schlachthof“, in Soest. Anmeldungen sind bis kurz vor Beginn vor Ort möglich. Weitere Infos: Benedikt Ungerland, 02921/79874.  

„Erste“ knöpft Tabellenführer Punkt ab

Dabei profitierte man von der Tatsache, dass die Gäste aus Elsen nur zu siebt antreten konnten. Die kampflose 1:0 Führung büßte man nach Niederlage von Markus Flüchter (Brett 6) aber schnell wieder ein. Nachdem sich Horst Stübing (4) mit seinem Gegner auf Remis geeinigt hatte schlug unsere Stunde. Altmeister Jeß Thomsen (5) und Nachwuchstalent Gregor Flüchter (7) erhöhten mit zwei Siegen auf ein vermeintlich vorentscheidendes 3,5:1,5. Thomsen nutzte einen Figureneinsteller seines Gegenübers eiskalt aus, während Flüchter die Ungenauigkeiten seines Gegners gekonnt in siegbringenden Vorteil ausbaute. Das zweite Jungtalent Marvin Müller zeigte am achten Brett zwar ebenfalls eine gute Leistung, musste sich aber schlussendlich der Erfahrung seines Kontrahenten beugen. Für den großen Schockmoment sorgte dann Benedikt Ungerland am dritten Brett. In guter Stellung unterlief ihm in Zeitnot ein Fingerfehler, der seine sofortige Aufgabe zur Folge hatte. Da Soest I im gesicherten Mittelfeld ohnehin nur noch um die goldene Ananas spielt, einigte sich Frank Nys (2) in komplizierter Stellung und beiderseitiger Zeitnot auf Remis, um das 4:4 abzusichern.

Nach diesem Punktgewinn kletterte man in der Tabelle einen Platz nach oben und hat am letzten Spieltag sogar noch rechnerische Chancen auf den zweiten Platz.

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Bezirksliga-Team sorgt für Paukenschlag!

Dabei sah es zu Beginn gar nicht gut für die Kreisstädter aus. Nominell an den meisten Brettern unterlegen, geriet man nach Niederlage von Marvin Müller (Brett 8) gleich zu Beginn in Rückstand. Dieser wurde aber recht schnell von Horst Stübing (4) wieder egalisiert. In ausgeglichener Stellung gelang ihm eine hübsche Kombination, die ihm mit einem gegnerischen Turm siegbringenden Materialvorteil einbrachte. Für die leicht überraschende Soester Führung sorgte Markus Flüchter am sechsten Brett, der mit einer kleinen taktischen Finesse die gegnerische Dame einstrich. An Brett fünf erhöhte Altmeister Jeß Thomsem den Vorsprung auf vorentscheidende zwei Punkte, nachdem sich Mannschaftsführer Benedikt Ungerland (3) mit seinem Gegenüber auf Remis geeinigt hatte. Thomsens Gegner schlug in gleicher Stellung die Punkteteilung aus und musste sich nach einem Fehler kleinlaut geschlagen geben. Zwar konnten die Gastgeber nach Niederlage von Gregor Flüchter (7) noch den Anschluss herstellen, die Niederlage aber nicht mehr abwenden. Am Spitzenbrett machte Jugendwart Marcel Gérard alles klar. In komplizierter Stellung und beiderseitiger Zeitnot behielt Gérard die besseren Nerven und bestrafte die wenigen Fehler seines Kontrahenten eiskalt. Den größten Einzelerfolg feierte Christian Müller am zweiten Brett. Mit 500 DWZ Punkten weniger klarer Außenseiter erlangte er durch mutiges Spiel einen Mehrbauern, so dass sein Gegner derjenige war, der ums Remis kämpfen musste. Dies gelang ihm dann sehr gut, was auch hier die gerechte Punkteteilung zur Folge hatte.

Nach diesem respektablen Erfolg verbesserte sich SV Soest I vorübergehend auf den dritten Tabellenplatz, hat aber aufgrund der Tatsache, das die Partie gegen Paderborn um eine Woche vorgezogen wurde ein Spiel mehr.