Es sind noch Plätze frei!

Die Teilnehmer dieser Gruppe ermitteln dann anschließend ab Januar  den Vereinsmeister 2010. Bereits ihre Startberechtigung in der Tasche haben M. Gerard (Titelverteidiger), Heinrich Byczek,, B. Ungerland, P. Brüssel sowie die beiden Aufsteiger aus der B-Gruppe des Vorjahres G. Flüchter und Ch. Müller. Alle übrigen Aktiven haben die Chancen, sich  über dieses Turnier im ko-System hierfür zu qualifizieren. Gespielt wird am 13.11., 20.11. und 04.12.2009 jeweils um 20 Uhr. Die Bedenkzeit pro Spieler und Partie beträgt. 90 Minuten. Anmeldungen sind noch bis kurz vor Turnierbeginn vor Ort möglich.

Pokal-Aus in der ersten Runde

Am vierten Brett erwischte Gunnar Herppich einen schwarzen Tag und fand nach misslungener Eröffnung nicht in die Partie. Sein Gegner nutzte seine positionellen Vorteile dann auch eiskalt aus und ging geschickt in ein gewonnenes Endspiel über. Eine gänzlich andere Partie konnte man am zweiten Brett beobachten, wo sich Christian Müller einen offenen Schlagabtausch mit seinem Gegenüber lieferte. In leicht nachteiliger Stellung riskierte er dann zuviel und wurde gekonnt überspielt. An diesem vorentscheidenden 0:2 Rückstand konnten Marcel Gérard und Jeß Thomsen an den Brettern eins und drei auch nichts mehr ändern. Thomsen hielt lange Zeit auf Augenhöhe mit, musste schlussendlich aber im Angesichte großen Materialverlustes die Waffen strecken. Am Spitzenbrett lieferte auch Gérard einen sehenswerten Kampf ab. Nach einem Bauernopfer in der Eröffnung erlangte er zwar eine ansprechende Stellung, konnte aber den Druck nicht genug erhöhen und erzeugte zeitaufwendige Komplikationen. Hier verpasste er in großer Zeitnot die Remisabwicklung und musste sich trotz überstandener Zeitkontrolle geschlagen geben.

Aufholjagd wurde nicht belohnt

Einen raben schwarzen Tag erwischte Christian Müller (Brett 2). Er patzte bereits zu Beginn der Partie eine Qualität ein. Diesen Vorteil münzte sein Gegenüber sicher in einen Sieg um. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte Gregor Flüchter am sechsten Brett. Durch taktische Manöver gelang es ihm, einige Bauern „einzusammeln“ und seinen Kontrahenten zur Aufgabe zu zwingen. Marvin Müller (Brett 8) büßte im Mittelspiel einen Bauern ein und konnte diesen Nachteil im Endspiel nicht mehr kompensieren. Nach über einem Jahr Wettkampfpause wurde Mirjam Engel am siebten Brett die fehlende Spielpraxis zum Verhängnis. Es gelang ihr zwar die Qualität zu gewinnen, konnte den gegnerischen Königsangriff nicht parieren. Als dann Marcel Gerard am Spitzenbrett nicht über ein Remis hinaus kam, gerieten die Soester Schächer mit 1,5 – 3,5 ins Hintertreffen. Um noch mindestens ein 4 – 4 zu erreichen mussten aus den drei noch laufenden Partien noch 2,5 Punkte her. Da zu diesem Zeitpunkt der Ausgang der Partien von Debütant Horst Stübing (Brett 4) und Dr. Klaus Vatter (Brett 5) offen war lehnte am dritten Brett Benedikt Ungerland im Turmendspiel bei gleicher Bauernzahl das Remisangebot seines Widersachers ab und spielte auf Sieg. Während Klaus Vatter seinen Königsangriff erfolgreich abschloss und Horst Stübing nach fast sechs Stunden seinen Gegner im Turmendspiel besiegte, überzog Benedikt Ungerland seine Stellung und verlor. Die furiose Aufholjagd wurde somit nicht mit einem Mannschafsremis belohnt.