„Erste“ knöpft Tabellenführer Punkt ab

Dabei profitierte man von der Tatsache, dass die Gäste aus Elsen nur zu siebt antreten konnten. Die kampflose 1:0 Führung büßte man nach Niederlage von Markus Flüchter (Brett 6) aber schnell wieder ein. Nachdem sich Horst Stübing (4) mit seinem Gegner auf Remis geeinigt hatte schlug unsere Stunde. Altmeister Jeß Thomsen (5) und Nachwuchstalent Gregor Flüchter (7) erhöhten mit zwei Siegen auf ein vermeintlich vorentscheidendes 3,5:1,5. Thomsen nutzte einen Figureneinsteller seines Gegenübers eiskalt aus, während Flüchter die Ungenauigkeiten seines Gegners gekonnt in siegbringenden Vorteil ausbaute. Das zweite Jungtalent Marvin Müller zeigte am achten Brett zwar ebenfalls eine gute Leistung, musste sich aber schlussendlich der Erfahrung seines Kontrahenten beugen. Für den großen Schockmoment sorgte dann Benedikt Ungerland am dritten Brett. In guter Stellung unterlief ihm in Zeitnot ein Fingerfehler, der seine sofortige Aufgabe zur Folge hatte. Da Soest I im gesicherten Mittelfeld ohnehin nur noch um die goldene Ananas spielt, einigte sich Frank Nys (2) in komplizierter Stellung und beiderseitiger Zeitnot auf Remis, um das 4:4 abzusichern.

Nach diesem Punktgewinn kletterte man in der Tabelle einen Platz nach oben und hat am letzten Spieltag sogar noch rechnerische Chancen auf den zweiten Platz.

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Bezirksliga-Team sorgt für Paukenschlag!

Dabei sah es zu Beginn gar nicht gut für die Kreisstädter aus. Nominell an den meisten Brettern unterlegen, geriet man nach Niederlage von Marvin Müller (Brett 8) gleich zu Beginn in Rückstand. Dieser wurde aber recht schnell von Horst Stübing (4) wieder egalisiert. In ausgeglichener Stellung gelang ihm eine hübsche Kombination, die ihm mit einem gegnerischen Turm siegbringenden Materialvorteil einbrachte. Für die leicht überraschende Soester Führung sorgte Markus Flüchter am sechsten Brett, der mit einer kleinen taktischen Finesse die gegnerische Dame einstrich. An Brett fünf erhöhte Altmeister Jeß Thomsem den Vorsprung auf vorentscheidende zwei Punkte, nachdem sich Mannschaftsführer Benedikt Ungerland (3) mit seinem Gegenüber auf Remis geeinigt hatte. Thomsens Gegner schlug in gleicher Stellung die Punkteteilung aus und musste sich nach einem Fehler kleinlaut geschlagen geben. Zwar konnten die Gastgeber nach Niederlage von Gregor Flüchter (7) noch den Anschluss herstellen, die Niederlage aber nicht mehr abwenden. Am Spitzenbrett machte Jugendwart Marcel Gérard alles klar. In komplizierter Stellung und beiderseitiger Zeitnot behielt Gérard die besseren Nerven und bestrafte die wenigen Fehler seines Kontrahenten eiskalt. Den größten Einzelerfolg feierte Christian Müller am zweiten Brett. Mit 500 DWZ Punkten weniger klarer Außenseiter erlangte er durch mutiges Spiel einen Mehrbauern, so dass sein Gegner derjenige war, der ums Remis kämpfen musste. Dies gelang ihm dann sehr gut, was auch hier die gerechte Punkteteilung zur Folge hatte.

Nach diesem respektablen Erfolg verbesserte sich SV Soest I vorübergehend auf den dritten Tabellenplatz, hat aber aufgrund der Tatsache, das die Partie gegen Paderborn um eine Woche vorgezogen wurde ein Spiel mehr.

Soest II beendet die Saison auf Platz fünf

Den ersten Punkt für Soest steuerte Adrian Niersch am dritten Brett bei, der sich mit seinem Gegner einen Kampf auf Messers Schneide lieferte. Er verlor einen Bauern im Mittelspiel und opferte dann einen Turm, um sich das entscheidende Tempo für ein Matt mit Läufer und Dame zu sichern. Einen Zug später hätte der Paderborner seine Mattdrohung wahr gemacht.
An Brett fünf verlor Jan-Marcel Hess durch eine Kombination einen Läufer, später dann einen Turm und wurde schließlich matt gesetzt.
Philipp Niersch am verten Brett gewann im Mittelspiel einen Bauern. Diesen Vorteil wollte er durch mehrere Mattdrohungen umsetzen, die sein Gegenüber aber alle abwehren konnte. Am Ende musste sich Philipp angesichts eines undeckbaren Matts geschlagen geben.
Jetzt lag Soest schon 1:2 Punkte zurück und musste die letzten beiden Partien unbedingt gewinnen, damit es zum Sieg reichte.
Stefan Flüchter an Brett 2 konnte einen Läufer gewinnen, dies aber zunächst nicht nutzen, da sein Mehrläufer blockiert war. Sein Gegner setzte ihn mit einem dynamischen Turmspiel mächtig unter Druck und sicherte sich einen Freibauern. Jetzt konnte Stefan den schlechten Läufer aber gegen den Freibauern abtauschen und nach einigen Abtauschen im anschließenden Endspiel einen eigenen Freibauern durchbringen.
Gunnar Herppich am Spitzenbrett hatte eine komplizierte Stellung, die er durch einen Damentausch zu seinen Gunsten vereinfachen wollte, was der Paderborner aber vermied. Sein Gegner erzielte einen Freibauern, dann sogar einen Mehrbauern, aber konnte diesen nach Linienöffnung und Durchbruch der Schwerfiguren in der Mitte nicht mehr nutzen. Jetzt war sein schutzloser König bedroht und dieser wurde der Deckungsfiguren beraubt zum Schluss am Rand mittels Turm und Läufer matt gesetzt.
Somit gelang Soest 2 am letzten Spieltag noch ein schöner Sieg!