DR. Klaus Vatter neuer Stadtblitzmeister

Nach 13 spannenden Runden,  wo es teilweise auf jede einzelne Sekunde ankam und sehenswerte Kombinationen zu bestaunen waren, stand der Sieger fest: Klaus Vatter wurde mit 12,5 Punkten Stadtmeister. Er konnte alle Spiele für sich entscheiden, lediglich gegen Frank Nys musste er ein Remis zulassen. Werner Luimes wurde mit 12 Punkten Vizestadtmeister, gefolgt von Waldemar Laurenz mit 10 Punkten.

Am Freitag, dem 18. Juni findet auf Grund der Fußball-WM weder das Jugendschach noch der Spielabend für Erwachsene statt.

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Blitz-Stadtmeister 2010 gesucht

Los geht’s am Freitag, um 20.00 Uhr im Bürgerzentrum „Alter Schlachthof“, Raum 5. Bei dem Rundenturnier spielt jeder gegen jeden. Jeder Teilnehmer hat hierbei fünf Minuten Bedenkzeit pro Partie. Der beste „Blitzer“ aus Soest erhält eine Medallie  so wie eine Urkunde. Anmeldungen sind noch bis kurz vor Turnierbeginn vor Ort möglich.

Gregor Flüchter holt bei der Deutschen Meisterschaft starken 12. Platz

Die DEM – wie immer in der Pfingstwoche terminiert – fand diesmal in Oberhof in Thüringen statt, nachdem sie zuvor viele Jahre in Willingen stattgefunden hatte.Nachdem Gregor im letzten Jahr  in der U10 gespielt hatte, trat er diesmal erstmals in der U12 (Jahrgang 98/99) als Teilnehmer des jüngeren Jahrgangs 99 an. Am ersten Tag lief es hervorragend für Gregor. Aus der Doppelrunde nahm er beide Punkte mit. Am zweiten Tag folgten mit dem späteren achten Björn-Benny Bauer und dem späteren Vize-Meister Grigorian Spartak zwei schwere Brocken, gegen die er beidemal verdientermaßen remisierte und mit nunmehr 3 Punkten aus 4Partien sehr zufrieden war. In Runde 5 ging es gegen den Topfavoriten Alexander Donchenko (SK 1858 Gießen) aus Hessen. Gregor bereitete eine riskante Opfervariante in der Sizilianischen Eröffnung vor, die auch zunächst so aufs Brett kam. Als Gregor den zweiten Bauern opfern wollte, griff Donchenko richtigerweise instiktiv nicht zu, machte aber auch keinen guten Zug. Gregor stand dadurch trotz einem Minusbauern deutlich im Vorteil. Als er im weiteren Spielverlauf einen interessanten en-passant-Zug nicht ausführte, verpuffte sein Angriff und er verlor die Partie gegen den späteren Deutschen Meister. Diese Niederlage sollte im Turnierverlauf seine einzige bleiben. In den folgenden  fünf Runden spielte Gregor viermal Remis und gewann eine weitere Partie. In der Abschlussrunde  konnte Gregor im längsten und letzten Spiel der U12 überhaupt  nach mehr als 70 Zügen seinen entfernten Freibauern zur Dame umwandeln und damit noch einmal einen Sieg nach fast fünf Stunden Spielzeit einfahren. Mit insgesamt 7 Punkten aus 11 Runden bei 4 Siegen, 6 (!!!!!!) Remispartien  und nur einer Niederlage belegt er den starken 12. Platz und ist damit in der Altersklasse U12 der bestplatzierte Spieler aus NRW.