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An Brett 5 nutzte Philipp Niersch die Unaufmerksamkeit seines Gegners, um zunächst eine Figur zu gewinnen und bald darauf mattzusetzen. Sein Bruder Adrian spielte an Brett 4 ebenfalls eine schnelle Partie und tauschte früh die Damen ab. Er konnte schließlich eine Figur gewinnen und mit Hilfe von Bauer und neuer Dame matt setzen, so dass Soest bereits zwei Punkte hatte.
An Brett zwei spielte Gunnar Herppich mit den weißen Steinen und konnte im Mittelspiel mittels eines Läuferspießes die schwarze Dame gewinnen. Sein Gegner führte danach einen tollkühnen Angriff des f-Bauern, den Gunnar aber abwehren konnte. Schließlich verlor Schwarz noch wegen eines Rechenfehlers einen Turm, kurz darauf sogar den Zweiten und gab darauf hin die Partie verloren.
Annette Richwy am dritten Brett sicherte sich bei der Eröffnung einen Mehrbauern und gewann im Mittelspiel zwei Leichtfiguren. Dieser starke Materialvorteil führte nach weiteren Abtauschen schließlich zum Matt, so dass Soest jetzt schon 4:0 in Führung lag.
Am Spitzenbrett lieferte sich Felix Bumstein einen heißen Kampf mit seinem deutlich jüngeren Gegner. Felix kam mit deutlichem Vorteil aus dem Mittelspiel, aber der Gegner fand in die Partie zurück und bedrängte Felix Dame mehrfach. Schließlich konnte Felix dank langjähriger Erfahrung aber doch das Endspiel für sich entscheiden und nach 52 Zügen hieß es 5:0 für Soest!