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An Brett 5 spielte Adrian Niersch zunächst eine ausgeglichene Partie. Doch im Laufe der Partie wendete sich das Blatt zu Gunsten seines Gegners, so dass er sich am Ende geschlagen geben musste. Annette Richwy an Brett 4 kam gut aus der Eröffnung und hatte regelgerecht durch Handyklingeln des Lippstädters bereits gewonnen. Man einigte sich jedoch auf ein Weiterspielen. In Folge stieß Annette den f-Bauern aggressiv zur Königsstellung des Gegners vor, der diesen Angriff aber abwehren konnte. Im Verlauf der Partie verlor sie durch eine Bauerngabel die Qualität. Trotz dieses Nachteils erkämpfte sie schließlich ein Remis.
Leon D’Erbee am Spitzenbrett ließ sich im Lauf der Partie einige Bauer abjagen. Auch wenn er dafür ein viel versprechendes Gegenspiel bekam, musste er sich nach dem Abtausch der Schwerfiguren der materiellen Übermacht beugen.
Gunnar Herppich (Brett 3) investierte in seine Partie viel Bedenkzeit. Er startete einen Bauernverstoß am Damenflügel. Nach einigen Tauschmanövern versuchte der Soester Mannschaftsführer den verbleibenden Bauern umzuwandeln. Leider lief seine Bedenkzeit unerbittlich ab, so dass auch diese Partie verloren ging.
Mit einem Sieg am zweiten Brett rette Felix Bumstein die Soester „Ehre“. Beide Spieler verzichteten während der Partie auf die Rochade. Felix konnte einen Springer sehr wirkungsvoll im Zentrum platzieren. Sein Gegner wagte einen Bauernvorstoß am Königsflügel, den Felix jedoch abwehren konnte. Im Verlauf des Mittelspiels konnte Felix die gegnerische Dame gegen einen seiner Türme tauschen. Von da an war es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Punkt für Soest eingefahren war. Damit ende der Mannschaftskampf 3,5 -1,5 für die klar favorisierten Lippstädter.