4. Mannschaft: Trotz Niederlage starker Auftritt in Lippstadt!

In einem Nachholspiel der Bezirksliga Hellweg musste die 4. Mannschaft bei der „Vierten“ des LSV Turm Lippstadt antreten. Diese hatte an allen Brettern ein klares DWZ-Plus und ging deshalb als Favorit in die Begegnung; zudem konnten die Gäste wegen einer Fahrzeugpanne nur zu siebt antreten, so dass der Punkt am vierten Brett kampflos an Lippstadt ging. Aber das aus jungen Talenten und „alten  Hasen“ zusammengesetzte Soester Team zog sich mit einer knappen 3,5 : 4,5-Niederlage sehr ordentlich aus der Affäre und hatte sogar die Chance auf ein 4 : 4.

Zwei Nachwuchsspieler sorgten für die ersten Überraschungen; Linus Schiemann (Brett 8) spielte gegen seinen fast 500 DWZ-Punkte höher bewerteten Gegner eine ausgeglichene Partie, und das Bauernendspiel wurde folgerichtig remis gegeben. Für den Ausgleich sorgte Olivia Oyen (Brett 7), die zunächst mit einer Springergabel eine Qualität gewann; nach dem Abtausch der Damen brachte sie einen Bauern durch, und die neue Dame sicherte ihr den Partiegewinn.

Gunnar Herppich (Brett 2) kam zunehmend unter Druck und verlor schließlich eine Figur und damit auch die Partie. Doch Felix Bumstein (Brett 6) schaffte den erneuten Ausgleich; er gewann zunächst eine Leichtfigur, und als er dann auch noch einen Turm einsacken konnte, war die Partie gelaufen.

Nicolas Gadhöfer (Brett 5) brachte unser Team sogar mit 3,5 : 2,5 in Führung; mit aktivem Spiel baute er einen Angriff auf dem Königsflügel auf. Der  Gegner verteidigte die Stellung zunächst unter positionellen Zugeständnissen, verlor dann aber in einer taktischen Abwicklung eine Leichtfigur und war im Endspiel chancenlos.

Mannschaftsführer Markus Flüchter (Brett 1) erlaubte seinem Gegner einen Bauerndurchbruch auf dem Damenflügel, um selbst auf dem Königsflügel anzugreifen. Der Gegner war schneller und stand vor der Bauernumwandlung, weshalb Markus versuchte, mit einem Läuferopfer ein Remis durch Dauerschach zu erzwingen. Doch in komplizierter Stellung ließ er den gegnerischen Monarchen entwischen, konnte deshalb die zweite Dame des Lippstädters nicht verhindern und gab auf.  

In der letzten Partie musste Richard Müller (Brett 4) seine erste Saisonniederlagen hinnehmen; der Gegner gewann bereits in der Eröffnung einen Bauern und konnte diesen Vorteil trotz hartnäckiger Gegenwehr im Endspiel zum Partiegewinn verwerten.